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iOS 17+ · iPadOS 17+

Ein echter SSH-Client für iPhone und iPad

Ein xterm-256color-Terminal, Ed25519- und ECDSA-Schlüssel, eine Tastenleiste für Ctrl, Esc und Tab, lokale und Remote-Tunnel, Zugangsdaten im iOS-Schlüsselbund. Nativ auf iPhone und iPad.

Die App für iPhone und iPad gibt es auf Englisch, Französisch und Spanisch, nicht auf Deutsch; die Sprache stellen Sie in den Einstellungen der App ein. Die Mac-App ist auf Deutsch.

Apple liefert für iPhone und iPad kein SSH-Terminal mit. Die Kurzbefehle-App kann ein Skript per SSH ausführen, eine interaktive Shell gibt sie Ihnen aber nicht: kein top, kein vim, keine Möglichkeit, ein Log mitzulesen, während Sie einem Vorfall nachgehen. SSHive ist eine native App für iPhone und iPad mit einem echten xterm-256color-Terminal, Anmeldung per privatem Ed25519- oder ECDSA-Schlüssel, SSH-Tunneln und Zugangsdaten im iOS-Schlüsselbund. Dieselbe App durchsucht mit ihrem SFTP-Client fürs iPhone die Dateien eines Servers, öffnet Windows- und VNC-Desktops und kann vor der SSH-Sitzung ein VPN aufbauen.

Kein Konto, kein Abo. Die kostenlose Version hält 2 SSH-Sitzungen gleichzeitig offen, mit 5 gespeicherten Profilen, 1 lokalen Tunnel, 3 eigenen Snippets und SFTP-Uploads bis 10 MB pro Datei. Pro ist ein einmaliger Kauf für 14,99 € im App Store: Er schaltet den Rest auf iPhone, iPad und Mac zugleich frei, und die Familienfreigabe teilt ihn mit Ihrer Familie. Der Vergleich zwischen kostenloser Version und Pro zeigt, was hinzukommt. Nichts über Ihre Server wird an uns gesendet: keine Telemetrie, kein SSHive-Server zwischen Ihnen und Ihren Hosts.

Was auf iPhone und iPad funktioniert

xterm-256color-Terminal

Basiert auf SwiftTerm, mit vollständiger xterm-256color-Emulation, sodass htop, vim und tmux richtig dargestellt werden. Die Schriftgröße ändern Sie mit zwei Fingern, der Scrollback fasst 1.000 bis 50.000 Zeilen, und es gibt 8 Themes: Tokyo Night in der kostenlosen Version; Dracula, Solarized Dark und Light, Monokai, Nord, Gruvbox und One Dark mit Pro.

Eine Leiste für Ctrl, Esc und Tab

Über der Tastatur liegt eine Leiste mit den Tasten, die einer Telefontastatur fehlen: Esc, Tab, Ctrl, Alt, die vier Pfeiltasten, |, /, ~, - und _. Tippen Sie auf Ctrl, die Taste leuchtet auf, dann auf c: Der Server erhält Ctrl+C. Genauso funktionieren Ctrl+R für die Suche in der Shell-Historie, Ctrl+D zum Abmelden oder Alt als Meta-Taste in Emacs.

Ed25519- und ECDSA-Schlüssel

Importieren Sie Ihre privaten Schlüssel im OpenSSH-Format, Ed25519 oder ECDSA P-256, mit oder ohne Passphrase. Ein verschlüsselter Schlüssel wird auf dem Gerät entschlüsselt, und Sie entscheiden je Schlüssel: Passphrase im Schlüsselbund aufbewahren oder bei jeder Verbindung eingeben. RSA-Schlüssel unterstützt die App für iPhone und iPad nicht.

Schlüssel vom iPhone, geprüfte Hosts

Erzeugen Sie ein Ed25519-Schlüsselpaar auf dem Gerät, kopieren Sie den öffentlichen Schlüssel und fügen Sie ihn auf dem Server in ~/.ssh/authorized_keys ein; der private Schlüssel liegt im Schlüsselbund. Bei der ersten Verbindung wird der Host-Schlüssel jedes Servers als SHA-256-Fingerprint festgehalten. Ändert er sich später, verweigert SSHive die Verbindung, statt einfach weiterzumachen, und unter „Known hosts“ in den Einstellungen sehen Sie, wem Sie vertraut haben.

Lokale und Remote-Tunnel

Auf iPhone und iPad erreicht ein lokaler Tunnel (-L) einen entfernten Port durch die SSH-Verbindung, und ein Remote-Tunnel (-R) öffnet einen Ihrer Ports auf dem Server. Die kostenlose Version enthält 1 lokalen Tunnel; mit Pro sind lokale und Remote-Tunnel in dieser App unbegrenzt. SOCKS5 (-D) bleibt auf dem Mac: iOS gibt anderen Apps keinen Weg, einen SOCKS-Proxy in SSHive zu nutzen.

Ihre Mac-Profile auf dem iPhone

Richten Sie Ihre Hosts einmal auf dem Mac ein, wo SSHive mit einem Klick Ihre SSH-Konfiguration importiert (~/.ssh/config). Pro bietet dann zwei Wege aufs iPhone: die iCloud-Synchronisierung, die aus bleibt, bis Sie sie einschalten, und die Profile in Ihre private iCloud-Datenbank sowie Passwörter und Schlüssel in den iCloud-Schlüsselbund legt; oder eine auf dem Mac exportierte .sshive-Datei, die das iPhone importiert, sobald Sie das Passwort der Datei eingeben.

Was SSHive auf iPhone und iPad auszeichnet

Ein Kauf, kein Abo

Pro ist ein einmaliger Kauf für 14,99 €, kein Abo. Als Universal Purchase gilt er nach dem Kauf auf dem iPhone auch auf iPad und Mac, und über die Familienfreigabe auch für Ihre Familie. Die kostenlose Version ist zeitlich nicht begrenzt, und Updates sind enthalten, solange die App gepflegt wird.

Zugangsdaten bleiben auf dem Gerät

Passwörter, Schlüssel und Passphrasen liegen im iOS-Schlüsselbund mit dem Schutz ThisDeviceOnly: an dieses iPhone gebunden und unlesbar, solange es gesperrt ist. Schalten Sie in den Einstellungen der App „Require Face ID / Touch ID“ ein, dann braucht es zum Öffnen Face ID, Touch ID oder Ihren Code. Nach iCloud gelangen sie nur, wenn Sie die iCloud-Synchronisierung (Pro) einschalten, die sie in den iCloud-Schlüsselbund legt. Keine Telemetrie, kein SSHive-Konto.

Für iOS gebaut, in Swift

SSHive für iPhone und iPad ist in Swift für iOS und iPadOS ab Version 17 geschrieben, keine Web-View: Tabs auf dem iPhone, auf dem iPad eine Seitenleiste mit Ihren offenen Sitzungen, heller und dunkler Modus. Die kostenlose Version hält 2 SSH-Sitzungen gleichzeitig offen, Pro unbegrenzt viele, und ein Keep-alive von 5 bis 120 Sekunden verhindert, dass Firewalls und NAT eine untätige Sitzung kappen.

Was der Mac ergänzt

Die Mac-App teilt denselben Pro-Kauf und ergänzt, was nicht auf ein Telefon passt: Broadcast, das Ihre Eingabe an alle verbundenen SSH-Sitzungen sendet, einen SOCKS5-Proxy (-D), FTP und FTPS, Telnet, serielle Konsolen und den MCP-Server für Claude Code und Cursor. Umgekehrt hat die App für iPhone und iPad, was dem Mac fehlt, vor allem ihren VPN-Client.

Andere SSH-Apps fürs iPhone

Termius

Gratis-Plan + Pro-Abo

Ein plattformübergreifender Client für Mac, Windows, Linux und iOS. Der kostenlose Starter-Plan deckt bereits SSH, SFTP und Port-Weiterleitung ab; das Pro-Abo ergänzt einen verschlüsselten Tresor, der Hosts und Zugangsdaten zwischen Ihren Geräten synchronisiert. Passt gut, wenn Sie auf mehreren Betriebssystemen arbeiten.

Ausführlicher Vergleich: SSHive und Termius

Prompt 3 (Panic)

Gratis-Download; Jahresabo oder Einmalkauf

Das Terminal von Panic für Mac, iPhone, iPad und Apple Vision Pro, mit SSH, Mosh und Eternal Terminal. Kein RDP, kein VNC, kein VPN. Eine starke Wahl, wenn Sie Mosh wollen oder ein ausgefeiltes Terminal und sonst nichts.

Blink Shell

Gratis-Download, 14 Tage Test, dann Blink+-Abo

Ein SSH- und Mosh-Terminal für iPhone und iPad, das auch VS Code im Browser öffnet (Blink Code). Passt zur Entwicklung auf dem iPad, wo Mosh Sitzungen über Netzwechsel hinweg am Leben hält.

ServerCat

Gratis; Premium im Abo oder per Einmalkauf

Monitoring zuerst: Es liest CPU, Speicher, Platten und Docker-Container per SSH aus, ohne etwas auf dem Server zu installieren. Das SSH-Terminal selbst ist eine Premium-Funktion. Ideal, wenn Ihnen das Beobachten Ihrer Server wichtiger ist als das Tippen darauf.

Wie SSH auf dem iPhone wirklich funktioniert

SSHive unter iOS ist durchgehend eine Swift-App. Das Terminal ist SwiftTerm, ein ausgereifter xterm-256color-Emulator in Swift: Er beherrscht VT100- und xterm-Escape-Sequenzen, 256 Farben, den alternativen Bildschirm, auf den less, vim und htop umschalten, Bracketed Paste und Mausereignisse. Die SSH-Schicht ist Citadel, eine SSH2-Implementierung in Swift, und jede Verbindung prüft den Host-Schlüssel des Servers gegen den beim ersten Mal festgehaltenen Fingerprint.

Zugangsdaten sind Schlüsselbund-Einträge mit dem Attribut WhenUnlockedThisDeviceOnly. Mit eingeschaltetem „Require Face ID / Touch ID“ sind sie zusätzlich an Ihre aktuelle biometrische Registrierung gebunden: Zum Lesen braucht es Face ID, Touch ID oder den Gerätecode, und SSHive nutzt diese eine Authentifizierung für die ganze Verbindung, statt zweimal zu fragen. Ein verschlüsselter privater Schlüssel wird auf dem Gerät mit der Ableitung des OpenSSH-Schlüsselformats entschlüsselt, bcrypt-pbkdf.

Das Netz eines Telefons ist kein Schreibtisch. iOS hält eine App im Hintergrund an, eine länger verlassene Sitzung bricht also ab; ein Keep-alive, standardmäßig 30 Sekunden, verhindert, dass eine Firewall oder ein NAT, das untätige Verbindungen vergisst, eine noch genutzte Sitzung kappt. Sind die Server nur hinter einem Gateway erreichbar, wird ein VPN-Profil, das am SSH-Profil hängt, vor der Verbindung aufgebaut.

Auf dem iPhone macht erst die Tastenleiste eine Shell benutzbar: Esc, Tab, Ctrl und Alt sind einen Tipp entfernt, sodass Ctrl+C einen außer Kontrolle geratenen Befehl stoppt und Ctrl+R den von gestern wiederfindet. Auf dem iPad behält die Seitenleiste Ihre offenen Sitzungen im Blick, und eine Hardwaretastatur macht dieselbe App zu einem guten Ort für längere Arbeit.

Häufige Fragen

Unterstützt SSHive unter iOS SSH-Schlüssel mit Passphrase?+
Ja. Private Ed25519- und ECDSA-P-256-Schlüssel im OpenSSH-Format funktionieren, auch passphrasengeschützte. Beim Import eines verschlüsselten Schlüssels wählen Sie, ob die Passphrase im Schlüsselbund bleibt oder bei jeder Verbindung abgefragt wird. RSA-Schlüssel werden auf iPhone und iPad nicht unterstützt.
Kann ich SSHive auf dem iPhone ohne iCloud nutzen?+
Ja, und das ist die Voreinstellung: Die iCloud-Synchronisierung ist aus, bis Sie sie einschalten. Profile bleiben dann in der App auf dem Gerät und Zugangsdaten im lokalen Schlüsselbund. Mit der iCloud-Synchronisierung (Pro) gehen Profile in Ihre private iCloud-Datenbank und Zugangsdaten in den iCloud-Schlüsselbund, und beide erreichen Ihr iPad und Ihren Mac. Ohne sie bringt eine auf dem iPhone exportierte .sshive-Datei (Pro) die Profile auf ein anderes iPhone oder iPad, ohne deren Passwörter.
Funktioniert SSHive unter iOS mit Tailscale oder WireGuard?+
Ja. Tailscale und WireGuard sind unter iOS System-VPNs: Sobald eines davon verbunden ist, erreicht SSHive die Adressen Ihres Tailnets oder WireGuard-Netzes wie jede andere. Für Gateways, die sie nicht sprechen, hat SSHive einen eigenen VPN-Client (Pro): IKEv2, IPSec mit Cisco Xauth und OpenVPN.
Welche iPhones und iPads werden unterstützt?+
Jedes iPhone und iPad mit iOS bzw. iPadOS 17 oder neuer. Die App-Store-Seite zeigt vor dem Laden, ob Ihr Modell kompatibel ist.
Kann ich am iPad eine externe Tastatur verwenden?+
Ja: Ein Magic Keyboard oder eine Bluetooth-Tastatur schreibt direkt ins Terminal, was lange Sitzungen auf dem iPad deutlich angenehmer macht. Für Kombinationen mit Ctrl und Alt ist die Tastenleiste auf dem Bildschirm der unterstützte Weg: Ctrl oder Alt antippen, dann die Taste.
Enthält die iPhone-Version MCP?+
Nein. Den MCP-Server für Claude Code, Cursor und Claude Desktop gibt es nur in der Mac-App: Er ist ein lokaler Server, der laufen muss, und das erlaubt iOS einer App im Hintergrund nicht. Broadcast, der OTP-Authenticator, der KI-Assistent, FTP und FTPS, Telnet, serielle Konsolen und SOCKS5 (-D) gibt es ebenfalls nur auf dem Mac. Auf iPhone und iPad haben Sie SSH, SFTP, RDP, VNC, den VPN-Client, lokale und Remote-Tunnel, Snippets und die Netzwerk-Tools.

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Kostenlos im App Store, ohne Konto: 2 SSH-Sitzungen gleichzeitig, 5 Profile, SFTP-Uploads bis 10 MB pro Datei. Pro kostet einmalig 14,99 €, gilt für iPhone, iPad und Mac und schaltet in dieser App RDP, VNC, den VPN-Client und Remote-Tunnel frei.

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