Der VNC-Viewer von SSHive öffnet einen entfernten Desktop in einem Tab desselben Mac-Fensters, in dem Ihre SSH-Sitzungen liegen. Er verbindet sich direkt mit dem Port des VNC-Servers, 5900, sofern Sie ihn nicht geändert haben, und auf dem Server ist außer dem VNC-Server selbst nichts zu installieren. Das Bild passt sich dem Fenster an oder erscheint in Originalgröße, der Schalter „Nur ansehen“ hält versehentliche Klicks vom entfernten Desktop fern, und dort kopierter Text landet in der Zwischenablage Ihres Mac. VNC gehört zu Pro.
Ob ein Server Sie hineinlässt, hängt von seiner Authentifizierungsart ab, deshalb hier die vollständige Liste dessen, was die Mac-App beherrscht: VNC-Passwort, RSA-AES (RealVNC Server, seit SSHive 2.0.4 für Mac), VeNCrypt / X.509 (das Verfahren von wayvnc, seit 2.0.5) und Apple-Bildschirmfreigabe, um einen anderen Mac zu erreichen. Ein Server, der nur etwas anderes anbietet, lehnt den Handshake ab. Auf iPhone und iPad arbeitet der
VNC-Client für iOS mit einer anderen Engine: Er kann zusätzlich UltraVNC MS-Logon II, aber kein VeNCrypt, ein wayvnc-Host, der darauf besteht, ist also nur vom Mac aus erreichbar.
Ein VNC-Server gehört nicht ins Internet. Der übliche Weg ist ein SSH-Tunnel: Leiten Sie den lokalen Port 15900 auf Port 5900 des Servers weiter und richten Sie das VNC-Profil auf localhost:15900. Der Port heißt 15900 statt 5900, weil ein Mac mit eingeschalteter Bildschirmfreigabe selbst schon auf 5900 lauscht; die
VNC-Anleitung für den Mac zeigt den Schritt mit dem Tunnel.